Geestlandschaft

Geprägt von Gletschern, Findlingen und Hügelgräbern

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Die Geest, das etwas höher gelegene, trockenere und sandige Land, bildet den ältesten Landschaftstyp der Region. Ihre vielgestaltige Reliefform ist das Ergebnis ihrer glazialen Entstehungsgeschichte.

Bei der Geest handelt es sich um eine Moränenlandschaft. Diese ist durch Aufschüttungen von Sand, Kies, Lehm, Tone, Gerölle und Geschiebe vor rund 200.000 bis 300.000 Jahren in der Elster- und Saaleeiszeit entstanden.

Durch Gletschervorstöße aus Skandinavien wurde gelockertes Material in das Gebiet der heutigen Geest transportiert und in Form von Endmoränen abgelagert. Kam es infolge einer Warmzeit zur Abschmelzung des Gletschers, blieb der mitgeführte Schutt in Form von Grundmöranen liegen, die den Untergrund der Geestplatten bildeten. Zeugen dieser Ablagerungen sind die zahlreichen „Findlinge“, sehr große Steine, die mit dem Vorstoß und Rückzug der Gletscher transportiert und an ihrem heutigen Ort abgelagert wurden.

Aufgrund der sandigen Böden ist die Geest ein eher unfruchtbares Land und steht damit im Gegensatz zu den fruchtbaren Marschgebieten. Da aber die Geest höher gelegen ist, als zum Beispiel die Marsch, bot sie schon früher Schutz vor Sturmfluten und wurde so schon früh besiedelt. Aus diesem Grund findet man in der Geest zahlreiche Hügel- und Großsteingräber.
Mit dem Fahrrad können Sie entlang der Hügelgräber-Route oder der SteinErlebnisRouten viele der Gräber entdecken.

Radrouten rund um das Thema „Geest“
•    Geestrand-Route (19 km) in der Region Tarmstedt
•    Geest-Route (29 km) in der Region Bremervörde
•    SteinErlebnisRouten 1-3 (je 32 km) in der Region Selsingen
•    Hügelgräber-Route (40 km) in der Region Rotenburg
•    Archäologie-Route (51 km) in der Region Zeven

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Hügelgräber

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